Der Vorsitzende eröffnet die Ratssitzung und begrüßt die Anwesenden.
Er stellt fest, dass ordnungsgemäß eingeladen wurde und dass der Gemeinderat beschlussfähig ist.


Tagesordnung

Öffentliche Sitzung

1.
Bewirtschaftung des Gemeindewaldes
Vereinbarung über die Erstattung der Revierdienstkosten
Der Einladung ist zu diesem TOP eine Vorlage/Anlage beigefügt.

2.
Baumaßnahmen im Zuge des Ausbaus der Bitburger- und Bollendorfer Straße

3.
Konzept zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Bollendorfer Straße

4.
Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung auf Grund der kommunalaufsichtlichen Beteiligung zur Haushaltssatzung und Produktplan für das Haushaltsjahr 2015 und 2016
Der Einladung ist zu diesem TOP eine Vorlage/Anlage beigefügt.

5.
Anfragen und Mitteilungen


Nichtöffentliche Sitzung



1.
Bau- und Grundstücksangelegenheiten


2.
Personalangelegenheiten


3.
Anfragen und Mitteilungen





Öffentliche Sitzung:


TOP 1

Bewirtschaftung des Gemeindewaldes
Vereinbarung über die Erstattung der Revierdienstkosten


Zu diesem TOP wurde jedem Gemeinderatsmitglied mit der Einladung eine Vorlage/Anlage beigefügt.

Sachverhalt:

Am 31.12.2015 läuft der Vertrag über die Erstattung der Revierdienstkosten ab. Das Schreiben des Forstamtes Neuerburg vom 15.10.2015 ist beigefügt und wird dem Ortsgemeinderat zur Kenntnis gebracht. Inhaltlich wird hierauf verwiesen. Der Entwurf für eine Vereinbarung ist ebenfalls beigefügt.

Finanzielle Auswirkungen:

Es fallen Revierdienstkosten von (21,00 € Mindestsatz x 4ha) = 84,00 €/p.a. an. Diese werden
für den Vertragszeitraum (10 Jahre) in einer Summe (840,00 €) in 2016 gezahlt. Dies entspricht der Mindestgebühr.

Beschlussvorschlag:

Der Ortsgemeinderat beschließt, die Vereinbarung über die Erstattung der Revierdienstkosten
auf Grundlage des Vertragsentwurfs abzuschließen. OBgm. Schrauf wird beauftragt und ermächtigt, die Vereinbarung abzuschließen.

Abstimmungsberechtigte:   13 Personen

Abstimmungsergebnis: 

Ja-Stimmen: 13 (einstimmig)                
Nein-Stimmen:   0      
Enthaltungen:   0   


TOP 2

Baumaßnahmen im Zuge des Ausbaus der Bitburger- und Bollendorfer Straße

Der Vorsitzende erläutert zunächst noch einmal die aktuelle Situation „Straßenausbau L1“ nach der Abnahme des Gemeinderates und des Bauausschusses am 14.11.15, sowie der  anschließenden offiziellen Abnahme unter Teilnahme des LBM, der Fa. Schnorrpfeil, der VG Südeifel, der Südeifelwerke und der Ortsgemeinde am 20.11.15.

Bei der Abnahme bemängelten mehrere Gemeinderatsmitglieder drei teils übermäßig zur Straße abfallende Fußwege, deren starkes Gefälle eine Gefahr vor allem für ältere Menschen und Personen mit Rollatoren oder Kinderwagen bedeuten könne.
Hierbei handelt es sich um den Fußweg entlang des Anwesens Ries, um den Fußweg zwischen der Einfahrt zum DRK-Gebäude und des Grundstücks der Pizzeria Da Mario, sowie den Fußweg vor dem Anwesen Bollendorfer Str. 10.

Bezüglich der o. g. Ausbaubereiche der Fußwege stimmt der Gemeinderat über die folgenden zwei Alternativen ab:

1. Überprüfung und offizielle Bemängelung der o. g. Bauabschnitte seitens der VG Südeifel und Beantragung einer sofortigen Korrektur der Baumaßnahme durch Begradigung der Fußwege, so dass diese den gesetzlich festgelegten Bauvorschriften entsprechen und anschließend gut zu begehen sind

2. Überprüfung und offizielle Bemängelung der o. g. Bauabschnitte über die VG Südeifel, festgestellte Mängel im offiziellen Abnahmeprotokoll schriftlich festgehalten, sofortige Korrektur jedoch nur, wenn der Aufwand nicht zu hoch ist, ansonsten den Winter abwarten und Korrektur erst im Frühjahr 2016 durch geeignete Maßnahmen durchführen

Abstimmungsberechtigte:   13 Personen

Abstimmungsergebnis: 

Alternative 1: 6                
Alternative 2: 7
Enthaltungen: 2     

Somit entscheidet sich der Gemeinderat mehrheitlich für die Alternative 2. 
Die VG Südeifel wird mit der Umsetzung des Antrages beauftragt.

Seitens der Gemeinderatsmitglieder wurden noch folgende Dinge angesprochen:

Sichtbehinderung durch Hecke im Bereich der neu gestalten Einfahrt zur Kelterdell. 
An dieser Einmündung soll im Rahmen der noch bevorstehenden Verkehrsschau geprüft werden, ob das Aufstellen eines Verkehrsspiegels auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Beseitigung dieser Gefahrenstelle sinnvoll erscheint.

Gegenüber dem alten Amtsgebäude befindet sich eine Bushaltestelle, welche zeitnah wieder eingerichtet werden soll. Es wird angeregt, an dieser Bushaltestelle eine kleine Überdachung zu installieren, falls dies baulich möglich ist. Der Vorsitzende wird die Anfrage im Rahmen der anstehenden Bauausschusssitzung erörtern. 

Der Einfahrtsbereich für Busse an dieser Haltestelle soll mit der Aufschrift „Bus“ auf der Fahrbahn besonders kenntlich gemacht werden, außerdem wäre eine Beschilderung „Parkverbot“ angebracht, da hier sehr oft „wild“ geparkt werde.


Abschließend stellt der Vorsitzende den Gemeinderatsmitgliedern explizit die künftige Regelung der Parkplatzsituation zur Diskussion und Beschlussfassung vor.

Parkplätze 

a) Auf dem Gelände des „alten Wasserwirtschaftsamtes“
- 4 Parkplätze links
- 4 Parkplätze rechts

b) Vor dem Anwesen Ries
- 3-4 Parkplätze

c) Auf dem Grundstück der „alten Weinstube“
- 5 Parkplätze

d) Vor dem Anwesen „Liborius“
- ca. 5 Parkplätze

e) In der Bollendorfer Straße
- ca. 10 Parkplätze zwischen den Anwesen Bollendorfer Str. 3 - 11

Beschlussvorschlag:

zu a) 
Die 4 Parkplätze links sollen den direkten Anwohnern zu einer jährlichen Pacht von 240,- Euro öffentlich angeboten werden. Die 4 Parkplätze rechts sollen zur öffentlichen Nutzung durch Kurzparker bestimmt werden, d. h. hier Aufstellen eines Hinweisschildes „2 Std. Kurzparker mit Parkscheibe“ und Hinweis darauf, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden können.
Sollten mehr, als die vier angebotenen Parkplätze bei der Ortsgemeinde zur Pacht angefragt werden, könnte sich hier die Verteilung zwischen zu pachtenden und öffentlichen Parkplätzen noch dementsprechend verschieben.

zu b)
Die 3-4 Parkplätze entlang der Bitburger Straße sollen zur öffentlichen Nutzung durch Kurzparker bestimmt werden, d. h., Aufstellen eines Hinweisschildes „2 Std. Kurzparker mit Parkscheibe“ und Hinweis darauf, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden können. Da diese Parkflächen zu der L1 gehören, beauftragt die OG Echternacherbrück die VG Südeifel, einen diesbezüglichen Antrag an den LBM Gerolstein zu stellen.


zu c)
Die 5 Parkplätze sollen zur öffentlichen Nutzung durch Kurzparker bestimmt werden, d. h., Aufstellen eines Hinweisschildes „2 Std. Kurzparker mit Parkscheibe“ und Hinweis darauf, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden können.

zu d)
Die ca. 5 Parkplätze sollen zur öffentlichen Nutzung durch Kurzparker bestimmt werden, d. h., Aufstellen eines Hinweisschildes „2 Std. Kurzparker mit Parkscheibe“ und Hinweis darauf, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden können. 
Falls auf diesen Parkflächen seitens der Anwohner ebenfalls ein Antrag auf eine Pacht einzelner Parkplätze gestellt wird, entscheidet der Gemeinderat in einer gesonderten Sitzung darüber.

zu e)
8 der 10 Parkplätze zwischen den Anwesen Bollendorfer Str. 3 – 11 bleiben ohne Einschränkung erhalten. Die ersten beiden Parkplätze im Bereich der Hs-Nr. 3 sollen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wegfallen und daher auch nicht mehr markiert werden.


Abstimmungsberechtigte:   12 Personen

Abstimmungsergebnis: zu a)

Ja-Stimmen: 12  (einstimmig)              
Nein-Stimmen:   0   
Enthaltungen:   0

Bei der Beschlussfassung zu a) wurde das Gemeinderatsmitglied Heinz Bechel gem. 
§ 22 GemO von der Abstimmung ausgeschlossen.


Abstimmungsberechtigte:   13 Personen

Abstimmungsergebnis: zu b) – zu e)

Ja-Stimmen: 13 (einstimmig)               
Nein-Stimmen:   0   
Enthaltungen:   0




TOP 3

Konzept zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Bollendorfer Straße

In der Vergangenheit hat der Gemeinderat bereits mehrmals dieses Thema diskutiert und verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie Versetzung des Ortsschildes, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verbot zum Befahren der Bollendorfer Brücke für den Schwerlastverkehr, u. ä. über die VG Südeifel beantragt.
Mehrere Ortstermine mit Kreisverwaltung, Polizei, Verbands- und Ortsgemeinde brachten jedoch bislang immer nur sehr bescheidene Erfolge. So wurde bei der letzten Verkehrsschau beschlossen, das Ortsschild zumindest ein paar hundert Meter weiter in Rtg. Fölkenbach zu versetzen.

Zwischenzeitlich wurden seitens einiger Anwohner der Bollendorfer Straße und dem Ortsteil Fölkenbach immer wieder Anfragen zur Verkehrsberuhigung- und Sicherheit an die Gemeindeverwaltung herangetragen.

Bei diesen Anfragen geht es inhaltlich immer um die gleiche Thematik, nämlich wie und Mithilfe welcher Maßnahmen sich der öffentliche Straßenverkehr im Bereich der Bollendorfer Straße (L1) sicherer machen lässt, insbesondere wie man die Fahrzeugführer dazu bringen kann, eine niedrigere und den Straßenverkehrsverhältnissen angemessene Geschwindigkeit zu fahren.

Aus den o. g. Gründen schlägt der Vorsitzende vor, zur Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes eine kleine Arbeitsgruppe aus Freiwilligen des Gemeinderates und des Bauausschusses zu bilden. Der in dieser Gruppe erarbeitete konzeptionelle Entwurf soll anschließend im Rahmen einer öffentlichen Sitzung im Gemeinderat vorgestellt, diskutiert und bestenfalls zur weiteren Bearbeitung beschlossen werden.

Das erarbeitete Konzept sollte, außer dem in Aussicht gestellten praktischen Erfolg, für die Ortsgemeinde auch finanziell tragbar und rechtlich abgesichert sein.

Als Mitglieder der Arbeitsgruppe schlägt der Vorsitzende die Bauausschussmitglieder Ute Kreymann und Richard Wagner vor. Beide haben bereits als persönlich Betroffene ihr Interesse an einer Teilnahme an dieser Arbeitsgruppe signalisiert. Hinzukommen soll je ein Mitglied der drei Wählergruppen. Somit würde die Arbeitsgruppe aus insgesamt 5 Personen bestehen.

Beschlussvorschlag:

Der Ortsgemeinderat beschließt die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines tragfähigen Verkehrskonzeptes mit Schwerpunkt Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung im Bereich der Bollendorfer Straße und dem Ortsteil Fölkenbach, welches anschließend dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgestellt wird. 

Die Arbeitsgruppe wird mit folgenden Personen besetzt:

Ute Kreymann  (Bauausschuss)
Richard Wagner  (Bauausschuss)
Norbert Steinbach      (Gemeinderat - Liste Ferring)
Patrick Zimmermann  (Gemeinderat - Liste Merz)
Astrid Stülp                 (Gemeinderat - Fraktion Bauerfeind-Metzen)


Abstimmungsberechtigte:   13 Personen

Abstimmungsergebnis: 

Ja-Stimmen: 13 (einstimmig)                
Nein-Stimmen:   0     
Enthaltungen:   0

   

TOP 4

Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung auf Grund der kommunalaufsichtlichen Beteiligung zur Haushaltssatzung und Produktplan für das Haushaltsjahr 2015 und 2016

Zu diesem TOP wurde jedem Gemeinderatsmitglied mit der Einladung eine Vorlage/Anlage beigefügt.



Sachverhalt:

In der Sitzung des Ortsgemeinderates vom 16.09.2015 wurde hierüber bereits beraten. Der
Beschlussauszug ist zur Kenntnis beigefügt. Ebenso das Schreiben zur kommunal-aufsichtlichen Beteiligung.

Finanzielle Auswirkungen:

Unter Berücksichtigung der Ergebnisvorträge sind sowohl der Ergebnis- als auch der Finanzhaushalt im Planungszeitraum für die Folgejahre (ab 2017/2018) nicht ausgeglichen (Ausführungen hierzu siehe Seite 7). Auf die Ausführungen aus dem Beschluss vom 16.09.2015 wird verwiesen. Hierdurch werden Mehrerträge von rd. 12 T€ erzielt.


Beschlussvorschlag:

Der Ortsgemeinderat beschließt den Hebesatz für die Grundsteuer B ab dem Haushaltsjahr 2017 auf 500 v. H. festzulegen.


Abstimmungsberechtigte:   13 Personen

Abstimmungsergebnis: 

Ja-Stimmen: 10                
Nein-Stimmen:   2      
Enthaltungen:   1


                                                  
TOP 5

Anfragen und Mitteilungen


Der bereits viele Male im Gemeinderat thematisierte „Europa-Gedenkstein“ ist tatsächlich wieder aufgetaucht. Recherchen beim MdL Herrn Nico Steinbach haben ergeben, dass sich der Stein seit seinem Verschwinden bei dem OB der Ortsgemeinde Ferschweiler, Herrn Rudolf Schmitt, befindet und dieser gerne bereit wäre, den Stein zweckbestimmend an die Gemeindeverwaltung Echternacherbrück zu übergeben, nachdem der Gemeinderat abschließend über den Sachverhalt beraten hat.

Der Gedenkstein wird natürlich, wie bereits in der Vergangenheit im Gemeinderat beschlossen, einen Platz auf der neu gestalteten „alten Amtswiese“ erhalten.
Bis zur Fertigstellung des Platzes soll der Stein von Herrn Schmitt weiter aufbewahrt werden. Zur diesbezüglichen Absprache wird sich der Vorsitzende mit Herrn Schmitt zeitnah in Verbindung setzen.
Die Fraktion Bauerfeind-Metzen stellt noch einmal den Antrag an den Vorsitzenden, den Gedenkstein auf der alten Amtswiese in die dortigen Gestaltungsplanungen mit einzubeziehen. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass dies sowieso in der in Kürze stattfindenden Besprechung mit Bauausschuss, VG und Planungsbüro thematisiert würde.

Die Verbandsgemeindeumlage von Seiten der Ortsgemeinde Echternacherbrück für das Jahr 2015 beträgt 47% der Summe der Umlagegrundlagen, d. h. insgesamt 254.465 Euro von Umlagegrundlage 541.417 Euro.

Die Kreisumlage an den Eifelkreis Bitburg-Prüm beträgt dann noch einmal 42%, d. h. in der Summe 227.395 Euro.

Der Gemeindeverwaltung Echternacherbrück verbleibt somit ein Betrag von 59.557 Euro für die Bewältigung seiner originären Aufgaben.

Der Vorsitzende bedankt sich im Namen der Ortsgemeinde bei dem Gemeinderatsmitglied, Herrn Heinz Bechel, für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Rahmen der jährlichen Pflege des Wanderweges Nr. 68 zwischen Echternacherbrück und Minden. Hier hat er im Jahr 2015 insgesamt 145 unentgeltliche Stunden zur Pflege des Weges vorgenommen.

Sachkostenzuschuss der OG Echternacherbrück an den Kindergarten Irrel für 2015 beträgt anteilig (30 Kinder / 30.06. und 31.12.2014) 2.128,49 Euro von insgesamt 12.700 Euro.

Zuschuss der OG Echternacherbrück an Personalkosten für Französischkraft im Kindergarten Irrel für 2015 beträgt anteilig (792 Einwohner / 30.06.2014) 884,40 Euro von insgesamt 3.800 Euro.
Für das Jahr 2014 erhielt die OG wegen Überzahlung der Französischkraft eine Gutschrift von 673,70 Euro.



Planungen zu Projekt „Interkommunales Hallenbad“ mit Standort Echternacherbrück


Da die beiden Hallenbäder in Irrel und Echternach mittlerweile in die Jahre gekommen und marode sind, haben sich die Stadt Echternach und die VG Südeifel zur Planung  eines gemeinsamen interkommunalen Hallenbades mit Standort in Echternacherbrück, auf dem gemeindeeigenen Grundstück links neben dem Gemeindehaus, entschlossen.
Beide Räte haben, nach Vorstellung einer zuvor bereits in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie seitens der Fa. Constrata, bereits mehrheitlich für eine  Weiterführung der Planungen gestimmt.

Im nächsten Schritt wird nun eine gemeinsame Arbeitsgruppe in regelmäßigen Abständen zusammenkommen, um den Planungsauftrag und die Kostenberechnungen zu konkretisieren. Über den aktuellen Stand des Projektes wird der Vorsitzende den Gemeinderat regelmäßig informieren. Die bisher in der Presse vorgestellten Zahlen sind noch nicht aussagekräftig, da mögliche Kosten und Fördermittel noch nicht feststehen.

Der Vorsitzende stellt den Antrag an den Gemeinderat, einen Beschluss darüber zu fassen, dass die Ortsgemeinde grundsätzlich hinter dem Projekt eines neuen Hallendbades steht und hierzu das besagte Grundstück in der Ortslage Echternacherbrück, entweder zu einem noch festzulegenden Kaufpreis oder mit einem langfristigen Pachtvertrag, zur Verfügung stellen wird. 


Beschlussvorschlag:

Der Gemeinderat steht grundsätzlich hinter dem Projekt „Interkommunales Hallenbad“ mit Standort in Echternacherbrück. Das besagte Grundstück hierzu soll den Bauherren, der Stadt Echternach und der VG Südeifel, zur Verfügung gestellt werden.

Über die Kosten des Grundstücks wird der Gemeinderat erst beschließen, wenn die Projektplanungen fortgeschritten und in Details deutlicher erkennbar sind.

Jedoch tendiert der Gemeinderat bereits jetzt dazu, das besagte Grundstück nicht veräußern zu wollen, sondern zu einem langfristigen und fairen Pachtvertrag anzubieten.






Abstimmungsberechtigte:   13 Personen

Abstimmungsergebnis: 


Ja-Stimmen: 11                
Nein-Stimmen:   0      
Enthaltungen:   2                

                      

Der Vorsitzende informiert über die geplante Umstellung der Straßenbeleuchtungsverträge, wie sie in der Ortsbürgermeisterdienstbesprechung am 06.10.2015 bereits vorgestellt wurden.

Die Baumfällarbeiten am Uferwanderweg zwischen Echternacherbrück und Weilerbach sind mittlerweile abgeschlossen. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt ca. 6.000 Euro. Das ist sehr viel, doch der Sicherheitsaspekt ist hier ganz klar in den Vordergrund zu stellen. Wie man an den Stämmen vieler Exemplare der gefällten Bäume erkennen konnte, war es bereits höchste Zeit für diese Maßnahme. Ansonsten hätte in unserer Ortsgemeinde das gleiche Unglück geschehen können, wie im Stadtgebiet Trier vor wenigen Jahren. 
Um eine möglichst große Akzeptanz für diese Maßnahme zu erreichen, wurde die Bevölkerung über die Medien Mitteilungsblatt, Homepage der OG und Facebookseite der OG, über den Sachverhalt ausführlich mit Bildmaterial informiert.

Im Bereich der Fußgängerbrücke Fölkenbach befindet sich auf deutscher Seite ein defekter Kanaldeckel. Dieser wurde zunächst nur provisorisch gesichert, da die Verantwortlichkeit für eine Instandsetzung noch nicht geklärt ist.

Der Vorsitzende informiert über eine Anfrage an die Südeifelwerke und die lux. Werke Sidest, zuständig für das internationale Klärwerk in Echternach, ob es in Zukunft möglich sei, das Freibad in Echternacherbrück energietechnisch an das BHKW des Klärwerks in Echternach anzuschließen.
Lt. Sidest ist dies jedoch z. Zt. nicht möglich, da, aufgrund Unterbelastung der Kläranlage, aktuell nur ein BHKW betrieben werde und die hier gewonnene Energie ausschließlich für das Betreiben der eigenen Anlage benötigt wird.

Aus diesem Grund wird sich der Gemeinderat Anfang des nächsten Jahres mit dem Thema „Erneuerung der Wärmepumpe“ und Umstellung auf ein neues amtlich genehmigtes Kältemittel im Freibad Echternacherbrück befassen müssen.
Ein Angebot für die gesamte Umbaumaßnahme liegt dem Regiebetrieb bereits vor.

Die neuen Heimatkalender des Landkreises Bitburg-Prüm liegen bei der VG Südeifel zum Verkauf vor zu einem Kaufpreis von 8 Euro. Bei Bestellung über die Gemeindeverwaltung wird der Kalender für 7 Euro angeboten. Bei Interesse nehme der Vorsitzende Bestellungen entgegen.

Am 30.11.2015, um 10:00 Uhr, nahm der Vorsitzende im Gemeindehaus Echternacherbrück an einer Jagdgenossenschaftsversammlung teil.
Es wurde einstimmig beschlossen, dass im Jahr 2016 aus den Jagdpachteinnahmen der Wirtschaftsweg „Auf Premig“ wieder instand gesetzt wird, speziell ein Heckenschnitt entlang des Weges, die Aufarbeitung des Grabens für das Auffangen des Oberflächenwassers und eine Befestigung des Grabens, sowie der Rabatte rechts und links des Weges. Die Arbeiten werden, soweit möglich, seitens des Landwirtes Schiltz, Rosport, in Absprache mit der Ortsgemeinde ausgeführt und von Herrn Richard Wagner, Echternacherbrück, überwacht. Weitere Maßnahmen wurden im Rahmen dieser Sitzung nicht beschlossen. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, nur Maßnahmen, welche in der Jagdgenossenschaftsversammlung mehrheitlich beschlossen wurden, auch über die Jagdpachteinnahmen zu finanzieren.


Anfragen der Gemeinderatsmitglieder:


1. Das Gemeinderatsmitglied Bauerfeind-Metzen fragt an ob es der Richtigkeit entspräche, dass in dem Blechschuppen, welcher auf dem Gelände des alten Wasserwirtschaftsamtes stehe, Zeltelemente der Fa. Country Camp gelagert werden.
Der Vorsitzende wird diese Anfrage klären und in der nächsten Sitzung beantworten.

2. Das Gemeinderatsmitglied Patrick Zimmermann beanstandet auch in Funktion des Wehrführers der OG Echternacherbrück, dass die im Bereich der neu gebauten Straße L1 installierten und angeschlossenen Hydranten nicht mehr vorschriftsmäßig beschildert sind.
Stattdessen seien noch alte Schilder an Stellen angebracht, an denen sich gar keine Hydranten mehr befinden. Dies sei verwirrend und könne im Ernstfall für die eingesetzten Feuerwehrkräfte zu nicht unerheblichen Problemen führen.
Der Gemeinderat bittet die VG Südeifel bzw. die Südeifelwerke Irrel sich der Anfrage anzunehmen und den Sicherheitsmangel zu beseitigen.

3. Das Gemeinderatsmitglied Bauerfeind-Metzen teilt mit, dass der Kanalschacht im Bereich ihres Hauses in der Mindener Straße verstopft sei. Sie bittet die Gemeindeverwaltung um Abhilfe. Der Vorsitzende informiert darüber, dass die Kanaleinläufe innerhalb der Ortslage erst vor 1-2 Wochen von dem Gemeindearbeiter gereinigt wurden, daher sei diese Anfrage etwas ungewöhnlich. Der besagte Schacht werde trotzdem noch ein zweites Mal überprüft.

Ende der öffentliche Sitzung